15.02.2017

Early Access Review - Conan Exiles





Für Bewegte Bilder: Conan Exiles Playlist


Dort findest du eine Videoreihe mit folgendem Aufbau:

- zunächst 7 Folgen Solo, mit Standard Server Einstellungen
- Ab der 8 Folge im Coop, mit adjustierten Einstellungen die für einen zeitlich akzeptableren Progress sorgen (Es wird nicht langweilig, weil man zu wenig Rezepte hat bzw. extrem lange Ressourcen und XP farmen muss – nicht jeder hat die Zeit 24/7 zu zocken).

Trotz allem seht ihr bei uns echten Spielfortschritt, kein Admin gecheate, keine Multiplikatoren auf 10 sowie leichtere Gegner weil das Spiel angeblich zu schwer sei.

Zusammenfassende Einstellungen für mein Afterwork-Zock-Balancing: 
- XP & Ressourcen Yield Multiplikatoren auf 2, 
- alles andere auf "normal"= 1, 
- NPC Spawnrate wird später etwas runtergesetzt auf 0,85


„Kurz“-Review (Weil Early Access):


Conan Exiles ist trotz seiner kurzen Entwicklungszeit (laut Entwicklerstream ca. 1 Jahr) ein bereits ordentliches Spiel das mit einigen, im early access geradezu üblichen, Kinderkrankheiten zu kämpfen hat.
 Nach meiner Spielzeit von 55 Stunden, von denen ca 80% im Multiplayer Coop mit Abonnenten & Freunden, auf unserem Community Server stattgefunden haben erlaube ich mir zu sagen, dass das Spiel (trotz Bugs und immer wieder auftretenden Unannehmlichkeiten) Spaß macht - Wir sind alle auf die Weiterentwicklung gespannt, zumal mit Funcom nicht der übliche Early Access Indientwickler, sondern ein gestandenes Unternehmen für die Entwicklung verantwortlich ist. Funcom war in der turbulenten Early Acceess Release Zeit auch durchaus fleißig und hat bereits mit mehreren Patches dafür gesorgt, dass einige der gröbsten Probleme behoben wurden (z.B. ein äußerst ärgerlicher Dupe Crafting Bug, über den wir uns auch im LP des Öfteren aufregen).
Eine andere Unannehmlichkeit z.B. ist es dass der interne Serverbrowser, wegen der Fülle an Servern, dazu neigt den eigenen nicht anzuzeigen. Abhilfe dafür wurde zumindest über eine mit dem letzten Patch eingeführte „Direct Connect“ (Direktverbindung) Möglichkeit bei der ihr euch mit IP und Passwort verbinden könnt. Der Steam Server Browser hilft ebenfalls, wobei auch er bei einigen von uns nicht zum gewünschten Ergebnis führt.

Nun aber zum eigentlichen Spiel: Dieses ist angenehm knackig, man kriegt schon mal „Volles Pfund aufs Maul“ wenn man nicht aufpasst. Gerade am Anfang ist es, bei Standard Einstellungen, ein echter Überlebenskampf – auch aus dem Grund weil die Ressourcenanforderungen mancher Rezepte leicht übertrieben wirken (Hallo Lagerfeuer ich spreche über dich,…). Deshalb sollte man trotz der Verlockung durch die sehr schöne Grafik lieber darauf verzichten auf Sightseeingtour zu gehen und sich auf das wesentliche konzentrieren: nämlich ein paar leckere Insekten und einen Schluck vom kristallklarem Wasser an den malerischen Stränden in den Bauch zu befördern. Obacht ist allerdings geboten denn überall lauert Gefahr: Während die „Imps“ noch relativ einfache Gegner sind, läuft man auch schnell „Affen“ und Krokodilen über den Weg die einen ganz gerne mal in Windeseile auseinandernehmen. Erfahrungspunkte gibt es für alle Tätigkeiten, sodass auch Spieler die sich erstmal ein Häuschen bauen möchten auf ihre Kosten kommen. Die Tier 1 Ressourcen (Sandstein, Pflanzenfasern, Holz) gibt es in großen Mengen und es ist nicht schwer schnell eine Hütte sowie die erste Rüstung, Waffen und Werkzeuge zusammenzuschustern.
Umso weiter man voranschreitet umso schwieriger wird das Spiel allerdings: Will man mit Tier 2 oder Tier 3 weitermachen so ist das für eine Person schon sehr herausfordernd (bis unmöglich!) weshalb Gruppenspiel eine große Rolle einnimmt. Wenn du als Einzelkämpfer durch die Gegend ziehen willst, dann ist Conan Exiles wohl leider nicht das richtige Spiel für dich. Viel von dem Spaß den das Spiel erzeugt resultiert, wie so ist bei Survival Sandbox Spielen dieser Art, aus der Zusammenarbeit oder dem Konflikt mit anderen Spielern. Für die Kommunikation gibt es einen Ingame Chat (der auf Global/oder Lokal durch den Server Admin gestellt werden kann) sowie eine Voip Option die zwar vorhanden ist, bei mir persönlich aber seit einigen Patches nicht mehr funktioniert – in meinem Fall wenig tragisch, weil wir auf Teamspeak zurückgreifen. Das Spiel beinhaltet ordentliche PVE Möglichkeiten, die von Überfällen auf Eingeborenendörfer (samt verschleppen von Mitbewohner zwecks Versklavung, für Arbeit- oder Wachdienst) bis zu Jagdausflügen auf seltene mächtige Tiere (in mehreren Abstufungen inklusive der Möglichkeit sich ihre Köpfe als Trophäen an die Wand zu nageln) sowie Dungeons mit Bossgegnern. Über großangelegtes PVP kann ich leider noch nichts schreiben weil wir es noch nicht erlebt haben. Kämpfe Mann gegen Mann fühlen sich, mit dem ordentlichen Waffenarsenal, aber jetzt schon eigentlich gut an. Verschiedene Religionen mit verschiedenen Vorteilen sorgen neben den verschiedenen Waffen für eine gewisse Diversität. Mit ihrer Hilfe können im lategame Avatere herbeigerufen werden die Massenvernichtungswaffen gleichen und ganze Städte einebnen können (Kann auch durch einen server Admin ausgeschlossen werden). Und ahja bevor ich es vergesse: die Penisgröße dürft ihr bei der Charchtererstellung ebenfalls frei einstellen. "Er" wedelt dann bei entsprechender Nacktheitseinstellung (Keine, Teilweise oder Ganz) auch physikalisch korrekt im Wind - So viel virtuelle "Freiheit" gibt's selten .

Kommen wir nun zum Schluss aber noch auf ein paar andere unangenehmere Dinge zu sprechen: Das Spiel hat technische Probleme, die Performance ist schwankend (auch bei einem i7 4790k mit GTX980 und 16gig RAM), Besonders bei großer Itemlast (=Wenn man ganze Dörfer, Städte baut und diese dann geladen werden müssen) sowie dem grundsätzlichen Nachladen von neuen Gebieten. Aussetzer gibt es zudem immer wieder auch in Kämpfen, was dann besonders ärgerlich ist, weil es einem buchstäblich das Leben kosten kann. Zudem scheint das Spiel nicht automatisch vor einem Server Neustart zu speichern, sodass man, wenn man nicht aufpasst, auch auf diese Weise fortschritt verlieren kann. Serverlags sind momentan ebenfalls noch an der Tagesordnung (und exponentiell schlimmer, umso mehr Spieler auf dem Server sind). Alles in allem kann man sagen, dass noch sehr viel Optimierungsarbeit auf Funcom zukommt.

Wenn du mit solchen Problemen nicht klarkommst, oder dich Verluste frustrieren dann solltest du von Conan Exiles (und vermutlich von allen Early Access Titeln) die Hände lassen. Für all die die das Potenzial des Titels erkennen und den Entwickler mit ihrem Vertrauen jetzt schon unterstützen möchten wartet ein nettes Spiel, dessen Charme sich im Zusammenspiel gemeinsam mit Freunden erst richtig entfaltet.


Sobald ich mehr vom Endgame PVE bzw PVP weiß werde ich die Review updaten.

02.02.2017

Review: Warhammer 40,000 - Sanctus Reach




Meine Videoreihe zu Sanctus Reach: Sanctus Reach Playlist




Die Texteview:

Zunächst einmal: Sanctus Reach ist keines der Warhammer 40,000 Spiele, die man „in die Tonne treten“ kann. Das Spiel ist in Ordnung, hat aber seine Macken. Diese zeigen sich insbesondere bei der Kampagnenpräsentation und Story. Andere Aspekte, wie ein teilweise noch etwas unausgegorenes Balancing, lassen sich mit Patches leicht beheben (Wobei der erste und zweite bereits erschienene Patch neben bugfixes genau an diesem Problem gearbeitet hat).

Grundsätzlich bekommt ihr bei Sanctus Reach zwei Kampagnen, bei denen ihr abwechselnd „Story“-Missionen und zufallsgenerierte Schlachten rundenbasiert beschreitet. Leider ist die Präsentation der Kampagne sehr schlecht. Ich kann als großer 40K-Fan über vieles hinwegsehen – darüber aber nicht. Zu einem so illustren Universum wie 40K gehört einfach auch eine gute Geschichte und wenn es die schon nicht geben soll, dann zumindest der Versuch einer gewissen Inszenierung. Selbst wenn sie nur über Protagonistenbildchen stattfindet, die zwischen den Missionen miteinander sprechen, um die militärischen Operationen in einem gewissen strategischen Rahmen zu packen und kleine Geschichten, um die „Helden“ herum zu spinnen (Bei Warhammer 40,000 Armageddon klappt es doch auch!). An dieser Stelle wirkt das Spiel recht lieblos. Es wird klar, dass der Fokus auf die Mechaniken und das Gameplay gelegt wurde.

Selbiges kann sich in der Regel aber auch sehen lassen. Vor einer Schlacht entscheidet ihr euch für die Einheiten, die ihr mitnehmen wollt. Hierbei seit ihr durch ein Punktelimit limitiert. Leider variieren diese Startauswahlarmeen stark (zwischen den Missionen) und man stellt sich die Frage: Wieso konnte ich in der Mission zuvor aus einer anderen Komposition wählen? oder: Wieso habe ich keine eigenen Fahrzeuge, während die Orks welche ins Gefecht gegen mich führen? Ihr habt also, anders als bei Titeln wie Panzer Corps oder Armageddon, keine feste Stammarmee, auf die ihr immer zurückgreifen könnt. Wenn das Spiel eine Story hätte, dann wären Unterschiede in Truppenkomposition leicht zu erklären gewesen: In einer Sumpfmission nur Infanterie und Schwebefahrzeuge, in einer Stadt keine Fahrzeuge usw.

Solche Gegebenheiten auf diese Weise zwischen den Missionen zu erklären würde mir persönlich ja schon fast genügen. Die grundlos variierende Startarmee kann zu einigen Frustmomenten, während der ansonsten relativ stimmigen und schönen Schlachten, führen. Dass die Gefechte zwischen den wichtigen Missionen alle zufällig generiert sind, ist natürlich ein zweischneidiges Schwert, insbesondere in Verbindung mit der Einheitenkombination. Während die zufallsgenerierten Karten immer neue Situationen schaffen, mit denen man fertig werden muss, kann es auch passieren, dass man auf einer Karte, bei der die Schlacht sich um strategische Punkte in der Mitte dreht, die selbige ein relativ freies Feld ohne große Deckungsmöglichkeiten ist. Wenn man dann als reine Infanteriearmee auf Fahrzeuge trifft, sind Verluste unausweichlich. Dabei sollte man gerade dies vermeiden. Während unsere Wölfe auf Level 1 -außer kämpfen und mitreißend heulen- nicht viel können, erhalten sie auf Erfahrungsstufe zwei ihre erste (ebenfalls zufällig) Zusatzfähigkeit. Diese Fähigkeiten reichen von passiven Boni bis hin zu verschiedenen Granaten, die neue taktische Möglichkeiten eröffnen.

Die zuvor geschilderte Situation, mit dem unvermeidlichen Sturm über das freie Feld, kann durch den geschickten Einsatz von Nebelgranaten zumindest gemeistert werden. Man stellt sich als 40K-Fan allerdings auch manchmal die Frage, warum normale Ork Boys sich oft mühelos durch die eigenen Terminatoren schnetzeln, während alle unsere taktischen Squads ihre Kampfmesser unterm Kopfkissen auf dem Raumschiff vergessen zu haben scheinen. Das Balancing ist, wie eingangs erwähnt, noch nicht optimal.

Auch wenn die Grafik weit von AAA entfernt ist, reicht sie aus, um die Atmosphäre rüberzubringen. Besonders die Einheitenmodelle sind sehr schön anzuschauen (auch wenn ihre Animationen hier und da zu wünschen übriglassen). Der Sound ist ausreichend, der Soundtrack stimmig aber sehr kurz, sodass er sich schnell wiederholt.

In den Kampagnen spielt ihr die Space Wolves (Space Marines) – und auch nur diese. Im Multiplayer bzw. Gefechtsmodus könnt ihr euch auch als Orks ins Gefecht stürzen. Das ist gut und schlecht zugleich. Natürlich wären mehr Fraktionen besser. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass dieses Spiel einem de facto die Möglichkeit gibt die Tabletop Schlachten, ganz ohne eigene aufwendig bemalte Figuren und willige Mitspieler aus der Umgebung, zu erleben.
Wenn Slitherine und Straylight hier mit einer guten DLC/FLC Politik arbeiten, das Spiel noch ordentlich polieren und nach und nach mehr Fraktionen und damit mehr Armeen integrieren, dann könnte es ein echter Multiplayerhit werden. Sollte man sich für die Add-On-Variante der Spielerweiterung entscheiden, dann wäre ja sogar noch eine ordentliche Story-Kampagne möglich.

Ich sehe das Spiel bei einer Wertung von ca. 7,0/10. Wobei der Warhammer 40,000 Fanboy Bonus hier schon mit eingerechnet ist

03.12.2015

World of Tanks Preview 9.13 - 9/10 Tier Tschechoslowaken Mediums im Fokus

Preview -  WoT Testserver 9.13 Die Tschechoslowaken kommen!

Und zwar mit Autoloadern auf diversen Tiers. Insbesondere Interessant sind  natürlich der Neuner und Zehner, weshalb sich mein Video mit genau diesen beschäftigt.

27.11.2015

Albion Online - Frequently Asked (Noob) Questions + Patch Notes & Premium/Gold/Silber System erklärt


Das nenne ich mal kompetent! Nachdem ich mich in meiner Review über die Tatsache ausgelassen habe, dass Monster & Ressourcen derzeit total überfarmt sind und es zu einer Qual wird, sie zu farmen, veröffentlichen die Entwickler von Sandbox Interaktive einen Patch, der sich unter anderem genau um diese Dinge kümmert.

Außerdem findest Du im Video häufig gestellte Neulingsfragen, die ich versuche möglichst kompetent zu beantworten.

Schlussendlich befasse ich mich noch einmal mit dem Angebots/Nachfrage Modell der Gold/Silber Wirtschaft des Spiels und versuche erste Schlüsse daraus zu ziehen.




Hier die Offiziellen Patch Notes

Version 1.0.261 - REV 39337 / 27.11.2015

Fixes:

  • Journals should no longer stop functioning after changing regions.
  • Chat message length limited to 160 characters.
  • Labourers no longer break if they are moved while they're on a job.
  • Duration of Rend (Damage over Time ability) on Wolves halved to reduce the amount of time you have to wait after fighting one before you can do anything useful.
  • Demon Gatekeeper has reduced damage on Cone of Fire, and no longer stacks the effect.
  • Reckless Charge (Spear spell) properly deals damage based on number of stacks.
  • Added more server hardware.
  • Temporarily increased spawn rates of low-end materials and mobs as follows:
  • Spawn rate of T2, T3 and T4 resources increased to 300% of normal.
  • Spawn rate of all Safe zone mobs increased to 300% of normal.
  • Spawn rate of T5 mobs and resources increased to 200% of normal.
  • Energy drain on Shade mob substantially reduced.
Quelle: Albion Online Forum https://forum.albiononline.com/index.php/Thread/22039-Change-Log/?postID=244977#post244977

26.11.2015

Albion Online - Ersteindruck nach 30 Spielstunden: Lohnt sich der Kauf?

So, nachdem ich nun mehr als dreißig Stunden mit Albion Online verbracht habe, beantworte ich in einem Reviewvideo Fragen wie: 

  • Wie schnell ist der Progress? 
  • Wie ausgeklügelt sind die Spielmechaniken ? 
  • Macht das Spiel Spaß ? 
  • Ist es Pay to win ? 

Dabei versuche ich auf möglichst viele Aspekte einzugehen. Damit Du Dir ein gutes Bild machen kannst. Also schau rein und wenn Du selbst anfangen willst Albion Online zu spielen, folge dem Link https://albiononline.com/de?ref=B6TQ5VLBSV und Du tust mir gleichzeitig auch einen riesen Gefallen =)

Dein Freelancer.

25.11.2015

Albion Online - Die ersten zwei Stunden des Spiels im Livestream - quasi: learning by doing ;)

Heute gibt es für Dich einen ersten Einblick in Albion Online.

Es ist ein im Mittelalter spielendes MMORPG, wo Du zu einem gefürchteten Ritter werden kannst und immer mehr Ländereien unter Deine Herrschaft bringst.
Du hast ein Haus und kannst auch Felder und Koppeln bewirtschaften.... alles ist möglich. Außerdem schmiedest Du selbst Rüstungen und Waffen, erfüllst Aufträge und in der Open-World begegnest Du anderen Spielern mit denen Du actionreiche Gefechte austrägst.
Besonders interessant ist, dass es keine Klassen gibt, dafür aber eine individuelle Charaktergestaltung.

Schau doch einfach mal ins Video und wenn Dir das Spiel gefällt und Du selbst anfangen willst Albion Online zu spielen, folge dem Link: https://albiononline.com/de?ref=B6TQ5VLBSV und Du tust mir gleichzeitig auch einen Riesen-Gefallen =)